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Erfassungsmethodik KORE

Erfassungsmethodik für die Kostenrechnung und Leistungsstatistik

In §10a der Altersbetreuungs- und Pflegeverordnung (APV) vom 20. März 2018 (Stand 1. Januar 2019) legt der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft die Erfassungsmethodik für die Kostenrechnung und Leistungsstatistik fest. Ebenfalls legt der Regierungsrat fest, dass die Einhaltung der Erfassungsmethodik durch die Revisionsstelle zu prüfen und zu bescheinigen ist. 

Mit RRB Nr. 2019-154 vom 5. Februar 2019 hat der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft die Altersbetreuungs-und Pflegeverordnung (APV, SGS 941.11) angepasst und den neuen §10a Kostenrechnung und Leistungsstatistik eingeführt. Nach Abs. 1 sollen die Alters-und Pflegeheime (APH) die Kostenrechnung, die Anlagebuchhaltung und die Leistungsstatistik gemäss der Erfas-sungsmethodik der Fachgruppe Monitoring APH vom Dezember 2018 erfassen. Abs.2 verlangt, dass die APH sich die Einhaltung der Erfassungsmethodik durch eine Revisionsstelle bestätigen lassen und den Prüfbericht der Direktion sowie den Gemeinden, mit welchen sie eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen haben, einreichen müssen. Diesem Beschluss kommen die APH im Jahr 2019 für die Betriebsdaten 2018 nach. (Weitere Infos in den folgenden Dokumenten: VO-Erfassungsmethodik-APH_B2-SynopseVO-Erfassungsmethodik-APH_B3-EM)

In den Jahren 2016 und 2017 sind die Kostenrechnung und die Anlagebuchhaltungfür die APH vom Heimverband Curaviva CH total revidiert worden. Auf den 1. Januar 2020 werden nun die beiden betriebswirtschaftlichen Instrumente, welche von Curaviva CH herausgegeben werden, eingeführt. Da sie die Grundlage für die Erfassungsmethodik im Kanton Basel-Landschaft bilden, muss auch letztere den neuen Begebenheiten angepasst werden. Die Fachgruppe Monitoring APH hat zuhanden der Regierung eine neue Erfassungsmethodik ausgearbeitet. Weil die neuen Werkzeuge von Curaviva Schweiz (Kostenrechnung und Anlagebuchhaltung) nun zeitgemässere Strukturen aufweisen und klarere Regeln für die APH vorgeben, vermindert sich der Regelungsbedarf im Kanton Basel-Landschaft entsprechend. Dies wird in der neuen Erfassungsmethodik berücksichtigt.

Mit dieser erhalten die APH kantonale Vorgaben, wie sie ihre Kostenrechnungen einheitlich erstellen müssen. So können die Kosten und Leistungen der stationären Langzeitpflege transparent, und damit vergleichbarer dargestellt werden. Das eigentliche Ziel der Kostenrechnung, nämlich für die APH-Leitung ein möglichst aussagekräftiges Führungsinstrument zur Verfügung zu stellen, kann damit noch besser verfolgt werden.

§10a der APV wird schliesslich deutlicher verfasst und setzt den APH bis Ende Mai des Folgejahres eine Frist, innert derer sie den Prüfbericht bei den Gemeinden und dem Kanton einreichen, und damit die Revision der Kostenrechnung und der Anlagebuchhaltung abschliessen müssen.

Inwiefern sich die BSABB (Stiftungsaufsicht beider Basel) dem Thema bei der Revision, resp. Begutachtung der eingereichten Unterlagen der Heime dann auch noch annimmt, ist unbekannt.

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