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24.11.2020

Unveröffentlichte Studie zu COVID-19-Ausbrüchen

Die bisher noch unveröffentlichten Resultate eines Forschungsprojekts der Genfer Universitätsspitäler (HUG) in Langzeiteintrichtungen weisen auf mehrere Punkte hin, die für die erfolgreiche Präventionsarbeit in der Branche von höchster Wichtigkeit sind. 

  • Die Haupt-Vektoren (d.h. Menschen, die den Virus in eine Langzeiteinrichtung einschleppen) sind zum grössten Teil das Personal (und nicht Bewohnende oder Besuchende). Danach kommt es zur weiteren Übertragung zu anderen Mitarbeitenden und Bewohnende, die sich dann in rascher Abfolge untereinander anstecken.
  • Die Pausenräume, Personalzimmer und Cafeterias sind dabei wahrscheinlich die wichtigsten Übertragungsorte zwischen Mitarbeitenden.
  • Personal unter 40 Jahren ist häufig wenig oder gar nicht symptomatisch und arbeitet ohne Auftreten von schwerwiegenden Symptomen wie Fieber und Husten. Sie sind aber trotzdem ansteckend, gemessen an ihrer Virusmenge im Rachenraum.
  • Das Screening von allen Mitarbeitenden (auch asymptomatisch) war hilfreich, um Ausbrüche einzudämmen.

Die Studie in den Genfer Langzeitinstitutionen dauert noch bis Juli 2021 und wird im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 78 Covid-19 durchgeführt. Zur Zeit werden die gesammelten, noch nicht veröffentlichten Informationen vertieft analysiert und mit Erkenntnissen aus weiteren noch laufenden Studien ergänzt.

 

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