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15.09.2020

Medizinische Qualitätsindikatoren

Die Reihe medizinischer Qualitätsindikatoren, die im Verlaufe dieses Jahr vom Bund hätte veröffentlicht werden sollen, ist immer noch nicht publiziert. 

In der Fachzeitschrift «CURAVIVA» schreibt CURAVIVA Schweiz, dass das BAG mit der Auswertung der Daten begonnen habe, aber mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert sei, da die Daten lückenhaft seien. 

Die Verbände CURAVIVA Schweiz und senesuisse fordern, dass eine Veröffentlichung pro Pflegeheim erst erfolgen dürfe, wenn die Datenqualität gut sei. Zudem müssten, um personenzentrierte Dienstleistungen, wie sie ein Pflegeheim erbringt, zu beurteilen, neben der Qualität auf der Meta-Ebene Heim auch die subjektive Ebene, also die Befindlichkeit der Bewohnerinnen und Bewohner, mit einbezogen werden. Und zwar nicht nur im Bereich der Pflege, sondern in sämtlichen Aspekten, die das Leben in einer Pflegeeinrichtung betrifft. «Bei allen Qualitätsbemühungen muss die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner im Vordergrund stehen», unterstreicht Daniel Höchli, Direktor CURAVIVA Schweiz. Das sei dann der Fall, wenn die im Heim angetroffene, objektive Realität möglichst gut den subjektiven Bedürfnissen der Klientel entspricht. Neben der Erhebung objektiver Daten brauche es deshalb zwingend Befragungen.

Er fordert zudem eine Grundsatzdebatte zur Qualität im Pflegeheim, in die sämtliche Akteure mit einbezogen werden: der Bund, die Kantone, die Leistungserbringer sowie die Seite der Bewohner und ihrer Angehörigen. Und zwar ganz unabhängig davon, wer über welche rechtlichen Zuständigkeiten verfügt. «Wir brauchen einen Konsens unter den Akteuren, was wir messen wollen, um die Qualität im Heim tatsächlich zu erfassen.» Erst wenn dies geklärt sei, lassen sich sinnvolle Regulierungen treffen. 

Der ganze Artikel: siehe PDF

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