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25.09.2020

Isoliert und einsam? Ältere Personen in Zeiten von Corona

Aktuelle Studien der Fachhochschule NWCH untersuchen die sozialen Auswirkungen der Coronapandemie auf ältere Menschen. 

Im Rahmen der nationalen Befragung Swiss Survey 65+ untersucht die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, unter welchen Voraussetzungen Menschen über 65 Jahren ein möglichst langes, selbstständiges und gutes Leben führen können. Ein Forschungsteam des Schwerpunkts «Menschen im Kontext von Alter» befragte in diesem Jahr insgesamt 1990 Personen ab 65 Jahren in der gesamten Schweiz.

Das Besondere war, dass die Datenerhebung zwischen Januar und Mai 2020 stattfand, also gerade in der Zeitspanne vom Auftreten der ersten Schweizer Corona-Fälle über den Lockdown bis hin zu den ersten Lockerungen des Lockdowns. 

Es hat sich gezeigt, dass gerade das Gefühl von Einsamkeit im Anschluss an die Empfehlung einer physischen Distanzierung durch die Schweizer Regierung zunahm und erst nach der Ankündigung erster Lockerungen des Lockdowns wieder etwas zurückging. Neben diesem zeitlichen Effekt zeigen die Auswertungen auch, dass besonders Frauen, Personen mit geringem Einkommen, Alleinlebende und Personen ohne Kinder unter stärkeren Einsamkeitsgefühlen litten.

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