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21.09.2020

«Bericht Lebensende» des Bundesrates

Der Bundesrat will Palliative Care weiter fördern. 

Der Zugang zu den Angeboten der Palliative Care soll für alle Menschen in der Schweiz möglich sein, unabhängig von Diagnose oder Wohnort. Zudem sollen Fachpersonen die Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen dazu befähigen, selbstbestimmte und wohlinformierte Entscheidungen zu fällen. Weiter hält der Bundesrat in seinem Bericht Lebensende fest: «Als Folge der demografischen Entwicklung werden Alters- und Pflegeeinrichtungen künftig noch häufiger mit hochaltrigen und multimorbiden Menschen am Lebensende konfrontiert sein. Die Bedeutung der Pflegeheime als Sterbeort wird zunehmen.»

Zudem ist dem Bundesrat bewusst: «Bewohnerinnen und Bewohner treten zunehmend später in Alters- und Pflegeheime ein. Die Aufenthaltsdauer bis zum Tod wird kürzer. Damit wächst der Bedarf, allgemeine Palliative Care in diesen Institutionen zu verankern. Ziel ist es, eine qualitativ hochstehende palliative Pflege und Betreuung in der letzten Lebensphase im Heim zu gewährleisten.»

Daneben wird auf Seite 48 des Berichts Lebensende auf die Lücken in der Finanzierung der Palliative Care aufmerksam gemacht.

Die meisten Massnahmen, die der Bundesrat beschlossen hat, sollen gemeinsam mit den Kantonen und den betroffenen Akteuren im Rahmen der bestehenden Nationalen Plattform Palliative Care umgesetzt werden. Diese stellt die Koordination und Vernetzung auf nationaler Ebene sicher.

 

 

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