CURAVIVA Baselland - Administration - Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) - eHealth - Positive Stimmung für das elektronische Patientedossier (EPD)
eHealth

11.03.2019

Positive Stimmung für das elektronische Patientedossier (EPD)

Das elektronische Patientendossier EPD sorgt nach wie vor für Diskussionsstoff. So auch am E-Health Forum, das am 7. und 8. März 2019 in Bern stattfand.

Die Stimmen seien überwiegend positiv, schreibt Medinside, das Online-Portal für die Gesundheitsbranche.

Das elektronische Patientendossier EPD wird kommen. Soviel ist sicher. Bis es im Frühling 2020 allerdings soweit ist, müssen noch viele Hürden überwunden werden. Darin waren sich die Diskussionspartner einig. Uwe E. Jocham, Direktionspräsident Inselgruppe Bern formulierte es in seinem Referat so: «Die wichtigste Hürde, die übersprungen werden muss, ist das Vertrauen. Die Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass mit ihren Daten sorgsam umgegangen wird.» Ein weiterer wichtiger Aspekt sei der Nutzen, den das EPD für die Patienten mit sich bringen werde. Dieser müsse offensichtlich und verständlich sein, damit die Akzeptanz für dieses neue Modell gegeben sei. «Nutzen heisst Patientensicherheit, Nutzen heisst Qualität der Behandlung und Kosteneffizienz», bringt es Dr. med. Yvonne Gilli aus dem FMH-Zentralvorstand auf den Punkt.

Doch nicht nur für den Patienten muss das EPD einen klaren Mehrwert generieren, sondern auch für Verbände, Spitäler, Pflegeheime, Spitex, Apotheken, Ärzte, Privatunternehmen, Patientenorganisationen sowie für Wirtschaft und Politik.

Positive Stimmung

Das EPD sorgte in jüngster Vergangenheit immer wieder für Negativschlagzeilen. Wie nehmen die Diskussionspartner am E-Health Forum die Stimmung wahr? Dazu Adrian Schmid, Leiter eHealth Suisse: «Grundsätzlich nehme ich die Kommunikationssituation sehr positiv wahr. Wir stellen fest, dass viele Beteiligte im Wartemodus sind und die Spannung entsprechend gross ist». Die positive Grundstimmung bestätigt sich auch im Austausch zwischen Martin Bruderer, Strategischer Projektleiter eHealth/EPD vom Universitätsspital Basel, Dr. Arnold Bachmann, Präsident Verein eHealth Südost, Dr. med. Yvonne Gilli, FMH-Zentralvorstand, Hansjörg Looser, Präsident IHE Suisse, Thomas Menet, eHealth-Verantwortlicher Kanton Aargau sowie Marcel Mesnil, Generalsekretär pharmaSuisse. Yvonne Gilli sagt: « Bei den Mitgliederorganisationen ist die Stimmung sehr positiv. Jedoch gibt es keine einheitliche Deutung des EPD. Die ersten Erfahrungen werden uns zeigen, wie gross die Lücke zwischen Hoffnung und Realität ist.»

Weitere Informationen www.medinside.ch.

Zurück
Zu Desktop-Ansicht wechseln Zu Mobile-Ansicht wechseln